Artikel veröffentlicht zusammen mit Jaap Grave

http://kantl.be/nieuws/pas-verschenen-themanummer-vm-over-lijsten-en-letteren


Pas verschenen: themanummer V&M over ‘lijsten en letteren’

Een nieuw dubbelnummer van V&M, het wetenschappelijke tijdschrift van de KANTL, is nu beschikbaar. Het nummer concentreert zich op lijsten in de Nederlandse literatuur.
{entry_title} Een lijst is een opsomming die steeds kan worden aangevuld. Ze combineert bijgevolg de mogelijkheid van overvloed met het idee van orde.
Ook de literatuur is ondenkbaar zonder lijsten. Een gedicht lijkt in zijn vorm al op een lijst en een verhaalwereld is niet denkbaar zonder beschrijvingen. De literatuurgeschiedenis is dan ook een lijstengeschiedenis; van Homeros’ lijst van schepen over de middeleeuwse epische catalogus tot de opsommingen van Rabelais en de postmoderne lijstverhalen van Sorrentino, Coover en Calvino.
In dit themanummer van V&M gaan gastredacteurs Evelien Neven en Bart Vervaeck op zoek naar lijsten in de Nederlandse literatuur. De auteurs in dit dubbelnummer concentreren zich op werk van Simon Vestdijk, Multatuli en Jef Geeraerts.
Inhoud
  • Evelien Neven & Bart Vervaeck: 'Inleiding. Het belang van de lijst'
  • Evelien Neven: 'Meneer Vissers helse lijstjes: een analyse van de literaire lijsten in de roman van Vestdijk'
  • Lars Bernaerts: 'Een dans van categorieën. Lijstjes in experimentele literatuur cognitief bekeken'
  • Nele Janssens: 'Bewogen pauzes. Lijsten en lyriciteit in Michael Tophoffs Leeg te aanvaarden.'
  • Karen Van Hove: 'Tussen opwinding en structuur: lijsten in het pornografisch proza van Jef Geeraerts en C.C. Krijgelmans'
  • Sven Vitse: 'Lijst en tijd: Over de economische, temporele en affectieve dimensie van de lijst in hedendaagse Nederlandse literatuur'
  • Hans Vandevoorde: 'Multatuli, "makelaar in verzen". Over het pak van Sjaalman als prozagedicht'
  • Luc Herman en Bart Vervaeck: 'Lijsten lezen: de codering van Max Havelaar'
  • Olivier Couder: 'Humor? Check. Humor en lijsten in Moby-Dick (1851) en Max Havelaar (1860)'
  • Ira Wilhelm &; Jaap Grave: '"The value of lists is that they ask us to make them meaningful". Lijsten tussen (over)macht en schaterlach'
Het nummer is online te bestellen via SKRIBIS. Het zal ook online raadpleegbaar worden via www.verslagenenmededelingen.be.

Seminar Stilerkundungen im LCB am Wannsee

Stilerkundungen


Sprachübergreifendes Seminar für Literaturübersetzer und übersetzende Autoren
 im Literarischen Colloqium Berlin.
Leitung: Angelika Klammer (Lektorin) und Susanne Lange (Literaturübersetzerin).

vom 20.-24. Februar 2018

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

1.
Frank Heibert, Berlin
2.
Ira Wilhelm, Berlin
wilgrave@gmx.de
3.
Barbara Christ, Frankfurt am Main
4.
Lena Müller, Berlin
5.
Eva Profousová, Hamburg
6.
Juliana Kálnay, Kiel
7.
Frank Sievers, Berlin
8.
Jennie Seitz, Berlin
9.
Doris Kouba, Prag/Tschechien
10.
Barbara Arnold, Belgrad/Serbien
11.
Nadine Püschel, Berlin
12.
Hans-Christian Oeser, Berlin

Die kluge Fragestellung des Seminars findet sich hier und hier:
In Stilerkundungen wollen wir den vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Deutschen nachspüren: Wie lässt sich die Sprache modellieren? Was für eine Palette an Stilmitteln bietet sie uns? Wie können wir Charakteristika anderer Sprachen in die unsere überführen bzw. Äquivalente dafür entwickeln?
Dabei richten wir uns an Literaturübersetzer, aber auch explizit an übersetzende Autoren, um zu erkunden, wie unterschiedlich Autoren und Übersetzer mit einem Originaltext arbeiten und wie diese Ansätze sich für das Übersetzen und Schreiben fruchtbar machen lassen. Wo hilft den Autoren beim Schlüpfen in fremde Sprachwelten das Instrumentarium, das sie sich für ihr Schreiben erarbeitet haben? Wo nicht? Steht es ihnen bisweilen sogar im Weg? Bearbeiten sie ihre ersten Versionen anders als die Literaturübersetzer? Inwiefern erweitert Übersetzen das sprachliche Repertoire? Erlangen Literaturübersetzer mehr Bewegungsfreiheit, wenn sie erste Versionen mit dem Blick eines Autors bearbeiten? Durch solche Vergleiche wollen wir Fragen des Stils von verschiedenen Seiten beleuchten und einen für Autoren wie Übersetzer anregenden Austausch über die Sprache und ihre Möglichkeiten in Gang bringen.
Ausgehend davon sollen die verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten erprobt werden, etwa wie man im Deutschen Akzente und Betonungen setzt, wie man das Tempo eines Textes variiert, ihn bewegter oder ruhiger gestaltet, wie man rhythmische Strukturen erzeugt. Ebenso wollen wir die Statik langer und kurzer Sätze untersuchen, der Frage nachgehen, welche Wörter oder Wortarten Anschaulichkeit oder Abstraktheit in einen Text bringen, wie man ihm stilistische Einheit verleiht bzw. sie bewusst aufbricht, wie der gezielte Einsatz von Partikeln den entscheidenden Tupfer zu setzen vermag.
Zur Veranschaulichung untersuchen wir Texte deutschsprachiger Autoren aus unterschiedlichen Epochen daraufhin, welche Ausdrucksvielfalt das Deutsche bietet, wo es flexibel ist, wo eher starr, welche stilistischen Pendants es für fremdsprachige Strukturen bereithält. Wann darf und soll sich die Übersetzung erlauben, Sprachregeln über Bord zu werfen, eine ähnliche Freiheit zu nehmen wie der Autor? Auch darauf suchen wir Antworten.

Veranstaltungstipp: HKW knowbotiq (Yvonne Wilhelm)


2017, Fri, Dec 01

Seeds 

© knowbotiq | Genesis Machines 2017: La Pompa Agricultura Transsubstantiata

© knowbotiq | Genesis Machines 2017: La Pompa Agricultura Transsubstantiata

5 pm
knowbotiq in cooperation with Claudia de Serpa Soares, Pablo Alarcón, Nicolas Buzzi, Fred Hystère, Angi Nend
Genesis Machines 2017: La Pompa Agricultura Transsubstantiata
Performance

The performance Genesis Machines 2017: La Pompa Agricultura Transsubstantiata conjures up constitutive moments in agrarian-industrial technospheres that radically alter our ideas of bodies and landscapes. In knowbotiq’s interpretation, the scientific alternatives to how our present is being mismanaged are determined by bio-organic vampirism and nanotechnological transformations in life. A ritual micro-procession with audio-visual aids will renegotiate the lack of bodily marked experiences of vulnerability in synthetic natures. The performance looks into social orientations and situatedness in the contingent networks of scientific objects and economic optimizations, with the aim of creating values that are not restricted to material goals.


Veranstaltung im Rahmen:

1948 Unbound

Unleashing the technical present
2017, Nov 30, Thu — 2017, Dec 02, Sat 

im HKW 













Der Konjunktiv im LCB Gabriele Leupold/Evelin Passet

Dienstag
November
10-18h
07.11.2017

„Die Sonne schien, als ob sie wer bezahle“
Sprachübergreifende Fortbildung zum Konjunktiv im Deutschen

Für Literaturübersetzer und andere Interessierte
Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet


Der deutsche Konjunktiv ist so formenreich, dass nicht nur im Alltagsgebrauch Verwirrung herrscht, auch die Grammatiker tun sich mitunter schwer, etwa bei der Funktionsbestimmung des würde-Gefüges. Äußerst reich sind auch die stilistischen Nuancierungsmöglichkeiten, weshalb sich frei nach Karl Valentin sagen ließe: Den Konjunktiv raffiniert und richtig gebrauchen tät ich schon wollen, aber können getrau ich mich nicht. Zwei Gäste sollen hier aufklären: Svetlana Petrova spricht über die historische Entwicklung des Konjunktivs im Deutschen und zeigt, wie sich Konjunktiv und Indikativ im Verlauf der Sprachgeschichte zueinander verhalten. Hans-Werner Eroms erläutert an Beispielen aus der deutschen Gegenwartsliteratur, wie mit dem Konjunktiv vielschichtige Abschattierungen in der Autor- und Figurenperspektive erzielt werden, und geht auch auf den Gebrauch der Verbmodi in anderen Sprachregistern ein. Den Tag runden wieder zwei Werkstätten ab.
Der Eintritt ist frei, 12 Euro Unkostenbeteiligung für einen Mittagsimbiss und Getränke sind vorgesehen. Anmeldung erbeten per Mail an becker@lcb.de.

Lesemarathon Berlin Stadt Land Buch Stefan Hertmans "Die Fremde"

Auftaktveranstaltung
des Lesemarathons

Stadt Land Buch

Gastland Niederlande/ Flandern


Sonntag, 5.11.2017   17 Uhr
Deutsches Theater Berlin